Die Pädagogische Abteilung
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Zur Vorbereitung Ihres Besuches mit Ihren Schülern stellt Ihnen die Pädagogische Abteilung von La Coupole zwei Rundgänge zur Verfügung, die auf verschiedene Altersstufen und auf den Geschichtsunterricht abgestimmt sind.

„Der Alltag im besetzten Nord-Pas de Calais“ (für Schüler im Alter von 14-15 Jahren)

Über vier lange Jahre hinweg musste die Bevölkerung dieser Region mit dem Feind zusammenleben. Neben Erniedrigung und Bedrohung stellten sich zahlreiche materielle Probleme ein. Für viele Menschen wurde die Suche nach Lebensmitteln zu einem alles beherrschenden Gedanken.

Auf dem Schwarzmarkt konnte man die mageren Rationen aufbessern - doch zu welchem Preis! Häufig wurde die Lage der Familien durch Trennung zusätzlich erschwert. Aus dieser Situation heraus lässt sich die Bedeutung von Sport, Gesang oder Kino besser verstehen. Für einen kurzen Augenblick konnten die Menschen so ihre Probleme vergessen.

Auf fünf Blättern wird anhand der Analyse von Bildern - zumeist Erstveröffentlichungen- das Schicksal der Bevölkerung untersucht.


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Fiche 4 (647 ko)


Fiche 2 (434 ko)


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„Der Krieg und die Menschenrechte“ (für Schüler im Alter von 16 bis 18 Jahren)

Dieser Rundgang bietet Oberstufenschülern einen allgemeinen Überblick über den Krieg und widmet sich speziell der Verletzung der Menschenrechte.

Ab dem Einmarsch im Mai/Juni 1940 kam die Gewalttätigkeit des Nazi-Regimes in einer Reihe von Massakern an Zivilisten und Gefangenen zum Ausdruck. Die Analyse konzentriert sich auf die Départements Nord und Pas-de-Calais, denen früher oder später der Anschluss ans Reich drohte. Während der gesamten Besatzungszeit von 1940 bis 1944 wurden den Menschen alle Rechte aberkannt und die Repression durch die Polizei traf alle diejenigen, die Widerstand gegen die Präsenz der Nationalsozialisten leisteten. Diese Repression führte unter Häftlingen, Widerstandskämpfern, Juden, Sinti und Roma zum Tod von Tausenden Menschen.

Mit einer Serie von fünf Blättern wird gezeigt, wie der Zweite Weltkrieg die Verneinung der Menschenrechte auf den Höhepunkt trieb - bis hin zum geplanten Massenmord.


Fiche 1 (552 ko)


Fiche 4 (519 ko)


Fiche 2 (260 ko)


Fiche 5 (396 ko)


Fiche 3 (545 ko)

 

„Krieg, Wissenschaft und Nationalsozialismus“ (für Schüler im Alter von 17-18 Jahren)

Das Nazi-Regime war schon früh an der Raketenforschung interessiert und baute ab 1936 das Zentrum in Peenemünde auf. Nach den ersten militärischen Misserfolgen im Jahr 1943 wurden die Bemühungen um das Programm intensiviert. Die Bombardierung von Peenemünde im Sommer 1943 zwang die Nazi-Regierung dazu, eine unterirdische Anlage für den Bau der V2-Raketen zu bauen. So entstand das Mittelwerk. Dort setzte die SS unter furchtbaren Bedingungen Deportierte aus dem Konzentrationslager Dora ein.

Dieser Rundweg zeigt die engen Verbindungen zwischen der Wissenschaft, den Universitäten, der deutscher Industrie und dem Nazi-Regime auf. Außerdem veranschaulicht er die Verflechtung des Konzentrationslager-Systems mit der deutschen Kriegswirtschaft gegen Kriegsende.

Die Schüler werden anhand von fünf Arbeitsblättern aufgefordert, diesen unbekannten Aspekt des Zweiten Weltkriegs zu untersuchen und sich über die Bedeutung der Wissenschaft in der Geschichte Gedanken zu machen.


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Fiche 2 (260 ko)

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